Im Zusammenhang mit Allergien spielt bei Babys die Ernährung eine besondere Rolle. Denn bei ihnen ist sowohl das Immunsystem als auch die Verdauung noch nicht voll entwickelt. Dazu muss man wissen, dass eine gesunde Darmflora wichtig für das Immunsystem ist. Schließlich finden 80 % der Abwehrreaktionen unseres Körpers im Darm statt.
Bei größeren Kindern und Erwachsenen ist die Darm- schleimhaut eine wirksame Barriere gegen das Eindringen von Allergenen. Bei Säuglingen ist sie jedoch noch sehr durchlässig und körperfremde Eiweiße können leichter in den Organismus gelangen.
Woher kommt eine Allergie?Die Veranlagung zu einer Allergie wird vererbt. So besteht für ein Baby ein erhöhtes Allergierisiko, wenn bei Mutter, Vater oder Geschwistern bereits Allergien wie z.B. Heu- schnupfen, Neurodermitis und Asthma aufgetreten sind.

Wie groß das Risiko ist und wie wahrscheinlich es ist, dass Ihr Kind an einer Allergie erkrankt, können Sie gemeinsam mit Ihrem Kinderarzt herausfinden. Am Besten bereiten Sie sich auf dieses Gespräch vor, indem Sie genau überlegen, wer in Ihrer Familie eine Allergie hat oder schon einmal eine hatte.
Doch eine Allergie muss nicht ausbrechen, obwohl die Veranlagung dazu vererbt wird. Durch eine konsequent allergenarme Ernährung in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten kann das Risiko, in den ersten Lebensjahren eine Allergie zu bekommen, um die Hälfte gesenkt werden. In verschiedenen Studien konnte dies nachgewiesen werden. Wichtig ist allerdings, in diesem Zeitraum die allergenarme Ernährung nicht zu unterbrechen. Geben Sie deshalb keine herkömmliche Säuglings-, Kuh- oder Sojamilch. Auch Karotten- oder Obstsäfte sind ungeeignet.
Wie kann das Allergierisiko gemindert werden?
Um das Allergierisiko möglichst niedrig zu halten, ist Stillen in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten das Beste für Ihr Baby. Denn Ihre Muttermilch ist von Natur aus allergen- arm. Sie enthält nämlich nur winzige Mengen an körperfremdem Eiweiß aus Ihrer Ernährung. Diese trainieren das Immun- system Ihres Babys, überlasten es jedoch nicht.
Was Sie essen, hat zwar auch einen Einfluss auf die Zusammensetzung der Muttermilch. Es gibt aber keinen Nachweis dafür, dass eine besondere Diät der stillenden Mutter das Kind vor Allergien bewahrt. Sie können sich also ganz "normal" ernähren.
Die richtige Ernährung des Babys ist bei einer Allergiegefährdung mit entscheidend. Deshalb hat Nestlé Alete hierfür besondere Nahrungen entwickelt - sowohl für die Stillzeit als auch für das Beikostalter.


Ihr Ernährungsfahrplan bei erhöhtem Allergierisiko
- Möglichst 4 Monate stillen.
- Wenn nicht gestillt werden kann, eine hypoallergene (H.A.) Nahrung geben.
- Frühestens nach dem 4. Monat, spätestens nach dem 6. Monat mit der Beikost starten.
- Nur eine neue Zutat pro Woche einführen, um die Verträglichkeit sicher erkennen zu können.
- Ideal für den sicheren Start sind die allergiebewussten Nestlé Alete A-Produkte.
- In den ersten sechs Lebensmonaten auf Kuhmilch und Milchprodukte verzichten.
- Mit dem Kinderarzt abstimmen, ob während des gesamten ersten Lebensjahrs auf nusshaltige Produkte, Hühnereiweiß, Fisch und Soja verzichtet werden muss.